Session

Maschinelles Lernen in der maritimen Logistik

Termin:
Donnerstag 15.09.2022, 15:15 bis 16:45 Uhr
Dauer:
90 Minuten
Sessionchair:
Prof. Carlos Jahn
Institut für Maritime Logistik (TUHH)

Kurzbeschreibung

In der Session werden die vielfältigen Potenziale des ML zur Verbesserung von Prozessen in der maritimen Logistik anhand von Projekten aus der angewandten Forschung aufgezeigt. Dabei werden die Nutzung synthetischer Daten für Prozessverbesserungen auf Containerterminals, die automatische Schadensidentifikation von Seecontainern und die automatische Erfassung und Ortung von maritimen Sprechfunk behandelt.

Vorträge

  • Synthetische Daten für das Reinforcement-Learning bei Container-Terminal-Steuerungen
    Marvin Kastner (TUHH, Institut für Maritime Logistik)

    Große Datenmengen bilden eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgversprechenden Einsatz des ML in anwendungsorientierten Projekten. Nicht immer sind ausreichend Datenmengen aus der Praxis verfügbar. In der Vortrag wird ein Ansatz aufgezeigt, wie mit Hilfe realitätsnaher synthetische Daten große Datenmengen erzeugt und zielführend für das Reinforcement Learning für Prozessverbesserungen auf Containerterminals eingesetzt werden können.

  • Automatische Schadensidentifikation von Seecontainern mittels Computer Vision und ML
    Steffen Klöver (Fraunhofer CML)

    Die Schadensfeststellung von Seecontainern ist eine aufwendige, repetitive Tätigkeit mit erheblichen Einsatz menschlicher Arbeitsleistung. In dem Vortrag wird eine Lösung vorgestellt, die in Kooperation mit einen Anwendungspartner aus der Industrie entwickelt wird. Dabei wird die Schadensfeststellung automatisch mithilfe von Bildverarbeitung und ML durchgeführt.

  • ML zur Spracherkennung von Seefunk mit Sender-Lokalisierung durch Funkortung
    Emin Nakilcioglu (Fraunhofer CML)

    Bei dem Vortrag wird ein System beschrieben, das gemeinsam mit Praxispartnern entwickelt wird, welches die automatische Spracherkennung von Seefunk mit ML bei gleichzeitiger Lokalisierung des Senders mittels Funkpeilung ermöglicht. Damit können ein signifikanter Beitrag zur maritimen Sicherheit geleistet und z.B. Seenotretter bei ihrer Arbeit entlastet werden.